Seit meiner Kindheit hatte ich immer Angst vor Hunden. Mein Mann war dafür um so begeisterter von den Vierbeinern.

Durch unsere Nachbarschaft verlor ich meine Angst immer mehr und nachdem wir zeitweise eine Labrador Mix Hündin in Pflege hatten, war auch ich bereit für das Abenteuer Hund. Sein Traumhund Dobermann kam für mich allerdings nicht in Frage, schon gar nicht als erster eigener Hund. Nachdem wir uns durchs Internet und einige Rasse Bücher gelesen hatten, war unser Interesse für den Manchester Terrier geweckt. Die Optik eines Dobermanns, nicht zu groß, pflegeleicht aber auch eine Hund mit dem man etwas machen kann. 
Unser erster Besuch bei Maggy´s Züchterin brachte die endgültige Entscheidung. Für uns stand fest das ist der richtige Hund. 
Die Zeit in der die kleine Maus noch bei Ihrer Züchterin bleiben musste war zwar lang, immerhin noch gut sechs Wochen, aber sie wurde produktiv genutzt.

Erziehungsbücher wurden durchgearbeitet und auch eine Hundeschule wurde gesucht, schließlich wollten wir alles richtig machen. Heute weiß ich das ist nicht zu schaffen, aber wir haben es recht gut hinbekommen. 
Maggy zog mit neun Wochen bei uns ein und stellte unser Leben im positiven Sinne auf den Kopf. Die Welpen- und Junghunde Schule wurde mit Erfolg absolviert und auch Ausstellungen recht erfolgreich besucht. In Dortmund haben wir uns eine Agility Vorführung angesehen und uns war sofort klar, das ist das richtige für unsere Maggy. Da mir das alles sehr kompliziert vorkam, was mich heute noch zum schmunzeln bringt, wurde mein lieber Mann zum Agility Sportler befördert und es war sehr erstaunlich wie stark das die Beziehung zwischen den Beiden gestärkt hat. Ich wurde quasi zum Futterknecht deklassiert.

Da ein Manchester für zwei Menschen definitiv zu wenig für uns war, entschlossen wir uns für Maggy einen Partner zu holen. So zog nach vielen Besuchen in Olpe im September 2005 Barko bei uns ein. Er war das komplette Gegenteil von Maggy und hat uns sehr viele neue Sachen beigebracht. Auch Barko durfte das ganze Erziehungs- und Austellungsprogramm absolvieren und mit mir gemeinsam Agility lernen.

Die vielen Besuche bei ihm und seinen Wurfgeschwistern ließ bei mir den Wunsch aufkommen, selbst einmal einen Wurf dieser tollen Rasse auf zu ziehen. Auch das sollte natürlich nicht einfach so passieren, sondern wurde gut vorbereitet. Es wurde einiges an Literatur durch gearbeitet und viele Gespräche mit Züchtern geführt. Selbstverständlich ging es auch zu einen Seminar rund um das Thema Welpen und Geburt. Nachdem alle Hürden gemeistert und alle Auflagen erfüllt waren konnte es losgehen. Barko stand seinen Mann und Maggy war guter Hoffnung. Die Zeit der Trächtigkeit wurde am 7.3.2007 mit unserem A - Wurf gekrönt und die Welpenaufzucht in vollen Zügen genossen. Für uns stand nach ihrem Auszug fest, das war nicht der letzte Wurf.

Mittlerweile genießen Maggy und Barko ihr Renten Dasein und Maggy´s Tochter Dilara führt unsere Zucht weiter.

Für uns ist es auch nach den vielen Jahren, in denen wir nun Manchester Terrier züchten, immer noch wichtig nach dem Auszug der Welpen weiter für die neuen Besitzer als Ansprechpartner zur Verfügung zu stehen. Durch meine ehrenamtliche Tätigkeit als Hundetrainer lerne ich bei jedem Training etwas dazu, wovon natürlich auch die Welpen Besitzer profitieren dürfen. Außerdem besuche ich regelmäßig Seminare rund um das Thema Hund, schließlich lernt man ja nie aus.

Wenn sie Interesse haben uns und unsere Hunde persönlich kennen zu lernen, so rufen sie doch einfach an. Wir freuen uns immer wieder nette Leute mit Interesse für diese tolle Rasse kennen zu lernen.

 

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